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XICöATL: Ausgabe 50
INHALT:
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Leitartikel - Luis Alfredo Duarte Herrera
Liebe LeserInnen!
Mein Dank gilt allen öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie allen anderen Personen, die auf verschiedene Art und Weise dazu beigetragen haben, daß YAGE und XICöATL in Österreich auch dieses Jahr weiter existieren können. Darüberhinaus bedanke ich mich auch bei jedem einzelnen meiner lateinamerikanischen Freunde, durch deren Hilfe heute die 50. Ausgabe von XICöATL erscheint. Ich bedanke mich bei allen Wettbewerbsteilnehmern und ganz besonders bei der großen Anzahl an Personen und Institutionen, die wir nie in unserem Magazin erwähnen konnten, die jedoch unsere Projekte großzügig gefördert haben und denen wir zu größtem Dank verpflichtet sind. Meine Anerkennung und mein Dank richten sich auch in besonderem Maße an die Übersetzer, Lektoren, Korrekturleser, Mitglieder von YAGE sowie alle anderen Personen, die uns in Europa und Lateinamerika bei unserem täglichen Kampf immer wieder unterstützt haben. Zur Feier unseres Weiterbestehens habe ich einige Freunde und Leser gebeten, mir ihre Meinung über unsere Arbeit mitzuteilen. Aus Platzgründen können wir nur einige der eingesandten Gedanken drucken.
e-mail: dhl@euroyage.net
Grüße und Kommentare von Freunden/Lesern von XICöATL
Vor 20 Jahren begann ich Literatur zu übersetzen, wobei ich mich vor allem auf Lyrik konzentrierte. Seit damals habe ich unzählige Literatur- und Kulturzeitschriften kennengelernt, jedoch war keine darunter, die das Niveau von XICöATL vorweisen konnte. Ich bekam die Gelegenheit, äußerst interessante Texte zu übersetzen, was im Leben eines jeden Übersetzers eine Bereicherung darstellt. Vielen Dank, XICöATL! Viel Glück für die Zukunft und mach' weiter so! Renato VECELLIO Mitglied von UNIVERSITAS, Burghardtgasse 6/4, A-1200 Wien.
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Ich möchte nicht nur YAGE zu seinem 9jährigen Bestehen gratulieren, sondern vor allem auch Luis Alfredo, der unermüdlich und voller kämpferischen Idealismus, Mut und Kühnheit XICöATL weiterführt, damit die Künstler aus Lateinamerika auf einen Vorpos-ten in Salzburg zählen können. Prof. Dr. Jorge ANTUNES Universität Brasilia - BRASILIEN.
GRÜNER RAUCH Das lateinamerikanische Kulturmagazin XICöATL feiert sein 9jähriges Bestehen; neun Jahr intensiver und verdienstvoller Arbeit stecken in XICöATL, das den passenden Namen "Ziehender Stern" trägt, wurde es doch für eine Welt ohne Grenzen geschaffen, um den Frauen und Männern verschiedenster Rassen, Religionen, Länder und Sprachen ihren Weg zu erhellen. Männer und Frauen, die einen Begleiter gefunden haben, die den Mut haben, ihre Werke, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Welt, in der sie leben, ihre Forschungen offen zu legen und - warum auch nicht - durch ihre Literatur ihre persönlichsten Gedanken preiszugeben. Und vielleicht ist XICöATL, ohne es zu wissen, durch diese riesengroße kulturelle und spirituelle Brücke, die sie als Ingenieur der Sensibilität erbaut hat, zu einem Wunderheiler geworden. Wunder in diesem Jahrhundert,geprägt von Egoismus, übertriebenen Glauben an die Wissenschaft und an die Wirtschaft, praktischem Denken und fehlenden Werten? - werden sich viele Skeptiker fragen. Doch, Wahre Wundermacher! Wer schreibt, kann das bezeugen. Eine ältere bettlägrige Dame verspürte den Wunsch, bei einem von XICöATL ausgeschriebenen Wettbewerb teilzunehmen, und das tat sie dann auch. Eine schwache Hoffnung gab ihr wieder neuen Lebensmut. Als sie ihre Ehrenurkunde erhielt, geschah das Wunder und sie wurde bald wieder gesund. Ich frage mich: wieviele weitere Wunder geschahen dank XICöATL und YAGE? Ein Autor, der in einem vergessenen lateinamerikanischen Dorf lebt, erlebt zum ersten Mal, wie eines seiner Werke veröffentlicht wird. Jemand, der die erlittenen Ungerechtigkeiten auf diese Art und Weise zum Ausdruck bringen konnte und damit diese der Welt mitteilen konnte, ohne daß er mit Vergeltungsmaßnahmen rechnen mußte. Die möglichen Wunder beinhalten sicherlich ein weites Spektrum. XICöATL gibt uns Hoffnung und je-der, der das tut, trägt dazu bei, die Zweifel derjenigen zu zerstreuen, die nicht daran glauben, daß das Leben uns beschützt. Die Mayas glaubten, daß im tiefsten Inneren der Erde die Quellen des grünen Rauchs zusammenliefen, der in der Nacht aufstieg und in die Körper der Menschen eindrang und sie mit der Erde und ihrem Geist erfüllte. Durch seine Veröffentlichungen hat sich XICöATL in den mythischen grünen Rauch verwandelt, der uns mit einem tiefen und gesunden Idealismus erfüllt, der uns befähigt, Brücken der Solidarität und des Verständnisses zu bauen, damit das Leben auf diesem Planeten wieder harmonisch verläuft. Bewegt und dankbar wollen wir das 9jährige Bestehen von XICöATL feiern - mit einer magischen Umarmung und einem Lächeln, einem einfachen Lächeln ..... Zunilda CERESOLE de ESPINACO Essayistin, Erzählerin, Lyrikerin, Mitarbeiterin bei diversen argentinischen Tageszeitungen. Pedro Ferré 2126, C.P 3000. Santa Fe - ARGENTINIEN
Lieber Freund Duarte-Herrera! Dass die Werte, der Geist der lateinamerikanischen Völker, ihr Recht auf Glück, welches ihnen bis heute versagt wird, verteidigt werden, ist etwas, was die Casa de las Américas nicht einfach übergehen darf. Dass dies mit so viel Leidenschaft und aus so großer Entfernung von unserem geografischen und historischen Raum und von unserer eigenen Gefühlswelt geschieht, stellt ein noch größeres Verdienst dar, das um so mehr beachtet gehört. Dies ist die Aufgabe, die XICöATL ausführt, eine Publikation, die wir seit jeher schätzen und ganz besonders, seit wir die Freude hatten, dich während des 2. Iberoamerikanischen Kulturzeitschriften-Treffens hier kennen zu lernen, wo deine Be-geisterung und deine Klarheit uns in großem Maß den Erfolg erklärlich machten, der sie auszeichnet. Es ist uns ein Vergnügen, dir dies mitzuteilen, dich und dieses ganze Kollektiv in der Ausgabe Nr. 50 von XICöATL zu grüßen und unseren Wunsch auszudrücken, dass sie und ihre Früchte weiter wachsen. Es umarmen dich Roberto FERNÁNDEZ RETAMAR, Direktor der Casa de las Américas Luis TOLEDO SANDE, Vizedirektor der Casa de las Américas Havanna, KUBA.
... XICöATL ist ein großer Erfolg im Literarischen, im Kulturellen und besonders in der Arbeit der Annäherung der spanisch- und deutschsprachigen Völker. Zur 50. Ausgabe meine aufrichtigsten Glückwünsche. Ing. Jorge MARTÍNEZ VILLASEÑOR Erzähler, Professor für Literatur und Bildende Künste. Abadiano 57, Jiquilpan - MEXIKO.
Die Zeitschrift REPERTORIO AMERICANO gratuliert von Costa Rica in Zentral-amerika XICöATL zum Erreichen ihrer 50. Ausgabe, ein großer Erfolg, ungewohnt in Anbetracht dessen, dass es sich um eine Zeitschrift handelt, die in einer Umgebung erscheint, wo eine alteingesessene und sehr traditionelle Kultur vorherrscht und wo das Lateinamerikanische das Andere ist. Wir bewundern an XICöATL die Klarheit im Denken, die Ideale und die menschlichen Werte, die sie verficht, die Ausdauer und Beharrlichkeit im Bemühen, ihre so einzigartige Aufgabe voranzubringen. Wir verschwistern uns von diesem Teil der globalisierten Welt, auf dass XICöATL weitere 50 Ausgaben erreichen und ihren eigenen Rekord übertreffen möge. Geschwisterliche Grüße, Mag. Julián GONZÁLEZ ZÚNIGA Nationale Universität von Costa Rica, Koordinator der Zeitschrift REPERTORIO AME-RICANO, Heredia, COSTA RICA.
XICÓATL: ZWISCHEN BLUMEN UND DORNEN Wie in einem Leitartikel des Herausgebers Luis Alfredo Duarte Herrera zu lesen ist: "XICöATL setzt den Weg durch Blumen und Dornen fort", so würde ich sagen, zum einen sind es mehr die Dornen als die Blumen, zum anderen sind es mehr die Blumen als die Dornen. Im Kulturmagazin XICöATL wird die künstlerische Gestaltung nur knapp gehalten und die Präsentation ist sehr einfach. Es erfordert nicht viel Geld, einen guten Geschmack zu haben, eine annehmbare Publikation zu machen, etwas Gutes, Schönes und Billiges zu realisieren. Zumindest kann so etwas hier in Kolumbien gemacht werden, in Österreich weiß ich nicht. Es ist ein "flaches" Magazin ohne besondere Phantasie beim Layout und bei der Illustration. Der Leiter könnte versuchen, sich zu jedem Aspekt von einem guten Arbeitsteam beraten zu lassen. Weil XICöATL, das jetzt zu seiner beachtlichen 50. Ausga-be angelangt ist, ein Magazin ist, bedeutet nicht, dass es nicht ein besseres Titelblatt haben könnte und aus stärkerem Papier. Sie entschuldigen, dass ich mich mit diesen Kleinigkeiten aufhalte, aber eine Publikation besteht immer aus Details. Ein anderer Aspekt: wenn man die Texte des Magazins gelesen hat, bleibt man auf-grund des zweisprachigen Charakters der Publikation "hungrig". Das heißt selbstverständlich nicht, dass damit aufgehört werden soll, aber man könnte an einen größeren Seitenumfang denken und dem Magazin somit Raum für mehr Texte geben. Ich glaube, man könnte mehr anstreben und das Magazin in eine Zeitschrift umwandeln. Es ist alles vorhanden! Etwas ganz anderes passiert hingegen mit dem Inhalt: Es gibt mehr Blumen als Dornen auf dem Weg, mehr Nelken als Tomaten. Wie eine jede Publikation präsentiert XICöATL gute, schlechte und mittelmäßige Arbeiten, wobei die Qualität über die Mittelmäßigkeit in den wenigen Ausgaben, die ich gelesen habe, hinausgeht. Das Wertvollste ist hier, denke ich, der Versuch, eine amerikanische Kultur zu bean-spruchen, eine uns eigene kulturelle Identität einzulösen, ohne dabei in klagenden Populismus zu fallen. Sicherlich ist es für die Landsleute, die diese äußerst verdienstvolle Kulturausgabe lesen, wie eine Oase in der degradierten und gewalttätigen Welt Kolumbiens, wo wir am Abend dafür danken, dass wir lebend nach Hause gekommen sind. Es wird gezeigt, dass es in diesem Land welche gibt, die denken und die für eine National- einschließlich Weltkultur ihre Beiträge leisten (aus gutem Grund ist García Márquez einer der meistgelesenen Autoren der Welt) und die es satt haben, wie wir mit dem Krieg in den Programmen und Nachrichten der Massenmedien leben, die vergiften und den Hass steigern. Wie sagte doch der Dichter Wolfgang Ratz in einem der Magazine: "Wenn du glaubst, das Leben ist ein Krieg, wird dir dein Waterloo nicht fehlen." Rubén LÓPEZ Autor der Bücher La concepción freudiana sobre el mundo exterior, Momentos del psicoanálisis en Colombia, El Templo del jaguar (Erzählungen). Herausgeber der Kulturzeitschrift RAMPA. Medellín - KOLUMBIEN.
Diese kurzen Worte mögen meinen Dank an alle zum Ausdruck bringen, die auf die eine oder andere Art das regelmäßige Erscheinen der Zeitschrift XICöATL möglich machen. Eure Zeitschrift nimmt sich der noblen Aufgabe an, die verschiedenen spanisch-sprachigen Gemeinden, die über die Welt verstreut sind, einander mittels dieser so wichtigen Brücke anzunähern, welche Kultur heißt. Außerdem erfüllt sie noch eine andere wichtige Aufgabe: anderen Zivilisationen das Fühlen der spanischsprachigen Menschen in den verschiedensten Formen des schriftlichen Ausdrucks zu vermitteln. Die einzige Kritik, die ich an meinem Freund Duarte immer angebracht habe, ist, dass er gelegentlich sehr heikle Fragen politischer Natur in seiner Zeitschrift aufnimmt. Ich glaube, XICöATL soll sich auf dieses enorme kulturelle Universum beschränken, das vor uns liegt, und sich sehr davor in Acht nehmen, kritische Meinungen über Regierungen und/oder politische Persönlichkeiten der Länder unseres Amerikas zu äußern. Ich betrachte XICöATL nicht als eine politische Tribüne. Jede derart delikate Angelegenheit ist eine ausschließlich innere Sache des betreffenden Landes und wenn es nicht das Land unserer Herkunft ist, so dürfen wir uns nicht einmischen. Unsere kulturellen Beziehungen dürfen keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes umfassen. Eine Umarmung an alle, Eduardo FRANK Essayist, Erzähler, mehrere Buchveröffentlichungen, Mitarbeit bei mehreren Tageszeitungen und spezialisierten Zeitschriften. P.O. Box 2031, Stn. C. St. John's, Nfld., KANADA A1C 5R6
Als Herausgeber der spanischen Ausgabe der Weird-Tales de Lhork, die der Phantasie gewidmet ist, ist es mir immer eine Genugtuung, festzustellen, wie die Arbeit, der Ein-satz, die Hingabe und die Fähigkeit anderer Gefährten des internationalen Fandom bis in die entferntesten Ecken dringt. Dies ist der Fall bei der Zeitschrift XICöATL, Lateinamerikanisches Kulturmagazin, die von der linguistischen Bipolarität ausgehend, die ihr ihre Inhalte in der Sprache von Cervantes und in derjenigen Goethes verleihen, Ausgabe für Ausgabe eine literarische Sensibilität und Qualität von höchstem Niveau beweist. Mit diesen wenigen Zeilen möchte ich mich den lobenden Kommentaren und Anerkennungen anschließen, derer sich XICöATL würdig erwiesen hat. Glückwunsch zu Eurem langen Bestehen und vorwärts auf Nummer 100 zu! Eugenio FRAILE Herausgeber der Weird-Tales de Lhork Madrid, SPANIEN.
Fünfzig Nummern ist ein objektiver Erfolg mit dem sich nicht so viele Publikationen brüsten können. Wenn wir in Betracht ziehen, daß es sich um eine nicht-kommerzielle Zeitschrift handelt, können wir uns angesichts der nötigen, zu investierenden Kenntnisse, Energien und Hartnäckigkeit nur wundern. Im besonderen, da XICöATL eine durchgehend zweisprachige Publikation ist. Alle Texte erscheinen in Spanisch (oder Portugiesisch) und in Deutsch. Sogar die Gedichte, die zu dem am schwierigsten zu übersetzenden literarischen Genre gehören. Dies zeigt eine Tendenz in Richtung Integration auf, indem der Isolierung oder dem Ghetto-Effekt eine ABSAGE erteilt wird, zu dem wir Einwanderer uns zuweilen versucht fühlen, und als Ergänzung bezeichnet die Zeitschrift den Eifer bei der Verbreitung der lateinamerikanischen Kulturen unter den Europäern, und das aus erster Hand. Und gerade das ist eine der interessantesten und pragmatischsten Zielsetzungen von XICöATL: jene, Autoren zu veröffentlichen, die in Europa die geringsten Möglichkeiten dazu haben. Leider ist es wegen der derzeitigen sozio-kulturellen Mechanik so, daß ein lateinamerikanischer Autor eher bekannt und anerkannt wird - sei es im In- als auch im Ausland - wenn dessen Werke in Europa veröffentlicht werden. Aber an diesem Punkt endet die Verwunderung nicht: die periodische Organisation von Wettbewerben (der Literatur, der Fotografie und jetzt im Jahre 2000 der Komposition) ist eine überaus komplizierte Aktivität, was dazu führt, daß XICöATL und YAGE zu Kernbereichen der lateinamerikanischen Kultur in Europa werden. Man sagt, daß unter widrigen Umständen - wie jene, die wir in unserem heimatlichen Lateinamerika oder als Minderheit in anderen Ländern gewohnt sind - härten sich die Kräfte, die das Leben regieren. Vielleicht ist die Widerstandsfähigkeit gegen diese widrigen Umstände die Erfolgsformel derjenigen, die XICöATL herausgeben. Juan María SOLARE Komponist, Pianist und Journalist aus Argentinien. Seit 1993 lebt er in Köln.
... XICöATL ist immer eine ausgezeichnete Quelle der Information, wie auch des Kennenlernens einer bedeutenden Anzahl von lateinamerikanischen Autoren auf verschiedenen Gebieten, im besonderen der Erzähl- und Dichtkunst und der Essayistik, gewesen. Ich danke aufrichtig für die Beharrlichkeit und die pünktlichen Zusendungen. Als ob etwas fehlte, richtet sich nun das Hauptaugenmerk auf die Musik, wobei der 1. Kompositionswettbewerb "Agustín Barrios Mangoré" durchgeführt wird. Bravo! Ich möchte Sie zu allem in diesen ersten 50 Nummern bereits Verwirklichten beglückwünschen, ich stelle mir Ihre und Ihrer Mit arbeiter große Anstrengung vor - auch ihnen gelten meine Glückwünsche. Allen viel Gutes, nicht nur für das Dabeibleiben, sondern auch für das Wachsen zugunsten unserer lateinamerikanischen Kultur, die durch diese wohlverdiente Publikation auf dem europäischen Kontinent so gut vertreten ist. Viel Glück! León BIRIOTTI Komponist und Musiker, Montevideo - URUGUAY.
ENTWURF, UM XICöATL zu seiner 50. Nummer zu grüßen Vielen Dank ... Um Luis Duarte Herrera in Erinnerung zu bringen, d. h. ihn wieder im Herzen zu haben ... Und Renato Vecellio, der uns zusammenbrachte ... Vielen Dank ... Für die Hilfe, die man uns gibt, die wir Sonne und Orion im Norden haben, damit man uns liest und bescheiden bewundert und beklatscht ... Brüderlich empfangen, che, das halt, was im Leben zählt, was uns die Reise vergilt! ... Vielen Dank ... Gemeinsam aber nicht durcheinander, mit Luis´Zeitschrift die nun 50 wird ... Mit Dingen, die ich bejahe und jenen die ich verneine (mich zum Beispiel - und Luis weiß das - interessiert der Che nicht). Wir machen schon seit einigen Monden zusammen weiter ... Wir, die Sonnen ... Vielen Dank ... Und obschon ich nicht alle Mitarbeiter kennengelernt habe, mit Theki und Andy bin ich gut bedient ... Nicht zu reden vom Erzvater selbst und von den anderen Personen, die ich sah und hörte... Vielen Dank ... Da gibt es wenig hinzuzufügen, außer daß ich glücklich und dankbar bin für unser Gedicht in der Salzburgensis Litheraria Encyclopaedia Ziehender Stern Estrella Errante XICöATL eine Brücke gefunden zu haben ... Vielen Dank ... Horacio ROSSI (Auf der Terrasse) Dichter und Herausgeber. Viele veröffentlichte Gedichtbände. Bvard Pellegrini 2936, 3000 Santa Fe - ARGENTINIEN
Die Worte von José Enrique Rodó in Ariel mache ich zu den meinen: "alles was sich im heutigen Amerika dem Bekanntmachen und Verteidigen eines uneigennützigen Ideals des Geistes - Kunst, Wissenschaft, Moral, religiöse oder politische Aufrichtigkeit - widmet, muß seinen Willen im stetigen Kult der Zukunft erziehen". YAGE vereint Amerika und Europa mit dem stärksten Band, das es gibt: jenem der Kultur. Es verkündet und verteidigt unsere Kultur in all ihren Facetten, wobei es hilft, das Fundament der globalen Zukunft zu legen. In diesem von der UNESCO proklamierten Internationalen Jahr der Kultur für den Frieden im Namen des Christlichen Vereins für Frauen Costa de Oro und der Literaturwerkstatt von Montevideo, die unsere unvergessene María Esther Stuart gründete, beglückwünschen wir Euch zum Erreichen der 50. Ausgabe von XICöATL, in der Absicht, diesen vierten Angelpunkt des MANIFESTES 2000 zu verwirklichen, den die Friedensnobelpreisträger unterzeichneten: "Die Freiheit des Ausdrucks und die kulturelle Verschiedenartigkeit verteidigen, das Zuhören und das Zwiegespräch immer bevorrechten, ohne dem Fanatismus, der Verleumdung und der Zurückweisung von Mitmenschen nachzugeben". Herzlich, Magdalena VENTURIELLO Direktorin der Asociación Cristiana Femenina Costa de Oro und der Literaturwerkstatt aus Montevideo Rivera 7896 esq. Av. Brasilia, Barra de Carrasco, Canelones - URUGUAY
Wir beglückwünschen den Freund und Kollegen Luis Alfredo, ein literarischer, politi-scher, poetischer und ethisch-ästhetischer Förderer, für seine großen und erfolgreichen Bemühungen im Kulturtransfer zwischen Lateinamerika und Mitteleuropa und zum Erscheinen der 50. Ausgabe von XICöATL. Wir bedanken uns auch im Namen des argentinischen Dichters Juan Gelman für die Solidarität aller ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder des Vereins für lateinamerikanische Kunst, Wissenschaft und Kultur YAGE, die zum glücklichen Auffinden seiner lange verschwundenen Enkeltochter in Montevideo, Uruguay, in diesem Frühjahr beigetragen haben. Tobias BURGHARDT (Deutschland) Poet, Übersetzer und freier Mitarbeiter der Stuttgarter Zeitung u. Neuen Zürcher Zeitung. Fernando RENDÓN (Kolumbien) Lyriker, Herausgeber der lateinamerikanischen Poesiezeitschrift Prometeo und Leiter des Internationalen Poesiefestivals in Medellín.
Gratulation zur 50. Ausgabe! Lange schon haben wir XICóATL in unserer Bibliothek - eine beliebte Zeitschrift zum Schmökern für alle die Poesie und Lateinamerika lieben! Mag. Birgit KASTNER Bildungsreferentin der SÜDWIND Agentur SALZBURG.
Im Namen des "Vereins Lateinamerikanischer AutorInnen in Österreich ALA" und des Redaktionskomitees von BARCA DE PAPEL erlaube ich mir, Ihnen für die bisher geleistete Arbeit zu gratulieren und wünsche dieser Institution und jenen IdealistInnen, deren Kreativität und Aufopferung diese erst ermöglichen, alles Gute. Mag. Wolfgang RATZ Dichter und Herausgeber. WIEN.
Ich beglückwünsche die Zeitschrift XICöATL ZIEHENDER STERN zum 50. Erscheinen und wünsche mir, daß sie weiterhin so informativ bleiben und das Anliegen lateinamerikanisches Kultur unterstützen. Gerlinde LUTZ Ordentliches Mitglied von YAGE und Leserin von XICóATL. Kugelanger 1/7, A-6060 Hall/Tirol - AUSTRIA.
ÜBERSETZERINNEN VON DER 1. BIS ZUR 50. AUSGABE XICöATL
AUTORINNEN VON DER 1. BIS ZUR 50. AUSGABE XICöATL